Photovoltaik

Die Schichten eines Solarmoduls, die sich zu einem fertigen Full-Black-Modul zusammenfügen
Ausgelegt auf Ihren Verbrauch. Mehrwertsteuerfrei bis 30 kWp. Geplant für Ihr echtes Dach.

Keine Leiterbahnen. Nur Fläche.

Aus der Nähe sieht man, was die Rückseitenkontaktierung bedeutet: eine ruhige, homogene schwarze Oberfläche, ohne das silberne Raster üblicher Module.

24,3 %
Wirkungsgrad, führend im Full-Black-Segment
30 Jahre
Produkt- und Leistungsgarantie
70 %
Ertrag bleiben bei Teilverschattung erhalten
Aufklärung · Photovoltaik

Photovoltaik im Bestand: was wirklich zählt.

LONGi Hi-MO X10 Artist Full-Black-Modul, frei schwebend

Kaum ein Thema wird so oft über den Daumen gerechnet wie die eigene Solaranlage: „aufs Dach, so viel wie geht, rechnet sich schon." So einfach ist es nicht. Der Reihe nach: Was eine Photovoltaik-Anlage im Bestandshaus wirklich leistet, worauf es bei der Auslegung ankommt und woran Sie erkennen, ob sich Ihr Dach lohnt.

Wie eine PV-Anlage Strom macht, und warum der Eigenverbrauch der Kern ist

Ein Solarmodul wandelt Tageslicht direkt in Gleichstrom um; ein Wechselrichter macht daraus den Wechselstrom, mit dem Ihr Haus läuft. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist nicht, wie viel eine Anlage im Sommer maximal produziert, sondern wie viel Strom Sie selbst verbrauchen, während er entsteht. Denn jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom, und genau dieser Eigenverbrauch ist der Hebel, nicht die reine Erzeugungsmenge. Alles, was Sie nicht selbst nutzen, wandert ins Netz.

Ausgelegt auf den Verbrauch, nicht auf maximale Dachbelegung

Ein volles Dach ist nicht automatisch das bessere Dach. Wer mehr Module verbaut, als der Haushalt tagsüber nutzen kann, produziert vor allem Überschuss, der zu niedrigem Satz ins Netz geht. Sinnvoll wird eine große Anlage erst, wenn zusätzliche Verbraucher dazukommen: eine Wärmepumpe, ein Elektroauto, ein Speicher, der den Mittagsstrom in den Abend schiebt. Deshalb legen wir die Anlage auf Ihren tatsächlichen und Ihren geplanten Verbrauch aus, nicht auf die Quadratmeterzahl der Dachfläche.

Makro der schwarzen Zelloberfläche ohne sichtbare Leiterbahnen

Full Black und Rückseitenkontakt: mehr als Optik

Die verbaute Hi-MO X10 Artist führt alle Kontakte auf die Rückseite (HPBC 2.0). Auf der Vorderseite bleiben keine silbernen Leiterbahnen, nur eine gleichmäßig schwarze Fläche. Das ist nicht nur ruhiger anzusehen, es bringt zugleich mehr Ertrag, weil die Bahnen die aktive Zellfläche nicht mehr verschatten. In Zahlen: ein Wirkungsgrad von 24,3 %, führend im Full-Black-Segment, dazu 30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie. Und weil die Zellstruktur Teilausfälle besser abfängt, bleiben bei Teilverschattung rund 70 % des Ertrags erhalten, statt dass ein Schattenwurf das halbe Modul lahmlegt.

Full-Black-Solaranlage auf einem Wohnhausdach

Eigenverbrauch gegen Einspeisung: der Unterschied in Cent

Hier liegt der häufigste Denkfehler. Für Strom, den Sie ins Netz einspeisen, gibt es eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung, ein vergleichsweise geringer Betrag pro Kilowattstunde. Der Strom, den Sie stattdessen selbst nutzen, spart Ihnen den vollen Netzstrompreis, der ein Vielfaches darüber liegt. Eine selbst verbrauchte Kilowattstunde ist also deutlich mehr wert als eine eingespeiste. Genau darum zielt eine gut geplante Anlage auf hohen Eigenverbrauch und nicht darauf, möglichst viel ins Netz zu drücken.

Steuer und Förderung: ehrlich

Auf die Lieferung und Installation einer PV-Anlage fällt bis zu einer Größe von 30 kWp 0 % Mehrwertsteuer an. Das ist keine Aktion, sondern gesetzlich geregelt und gilt für die allermeisten Ein- und Zweifamilienhäuser. Was Sie ebenfalls wissen sollten: Die Photovoltaik selbst wird nicht über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst, anders als etwa eine Wärmepumpe. Wer beides kombiniert, sollte diese Trennung kennen, damit die Rechnung ehrlich bleibt.

Ausrichtung, Verschattung: was realistisch zählt

Süd ist ideal, aber längst nicht Pflicht: Eine Ost-West-Belegung liefert breiter über den Tag verteilt Strom und passt oft besser zum Verbrauch als eine reine Mittagsspitze. Was wirklich zählt, ist der Schatten: ein Baum, ein Nachbargiebel, ein Schornstein oder eine Gaube. Solche Verschattung lässt sich nicht aus der Ferne beurteilen, sondern nur am Haus selbst. Moderne Module und Optimierer fangen Teilverschattung ab, aber sie ersetzen keine saubere Planung.

Für wen sich's lohnt, und wo die Grenzen liegen

Am klarsten rechnet sich Photovoltaik, wenn Sie tagsüber Strom brauchen, wenn eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt oder geplant ist und wenn Ihr Dach ohne starke Verschattung nach Süden, Osten oder Westen zeigt. Wo ein Dach klein, stark verschattet oder ungünstig geschnitten ist, sagen wir das offen. Dann bringt eine kleinere Anlage mehr als eine überdimensionierte. Genau dafür ist der Vor-Ort-Check da: Wir sehen uns Dach, Ausrichtung, Verschattung und Zählerschrank an und sagen Ihnen, was für Ihr Haus stimmt.

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